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Willkommen in Chalkidiki!
SEHENSWÜRDIGKEITEN 

- Agion Oros. Die dritte Halbinsel von Chalkidiki, die Halbinsel Athos, ist dem Göttlichen gewidmet. Obgleich Teil des griechischen Staates, ist die Halbinsel autonom und untersteht der Rechtssprechung des Ökumenischen Patriarchiats. Sie wird ausschließlich von Mönchen in 20 Klöstern bewohnt und die Einreise ist Frauen strengstens untersagt. Die Männer, die Agion Oros zu besuchen wünschen, müssen sich eine Unterkunftserlaubnis in Ouranoupolis austellen lassen, dem letzten Ort, den die „weltlichen“ Bürger besuchen können. Jedes Kloster hat seine eigenen Regeln und Sehenswürdigkeiten (diese werden nach ierarchischer Reihenfolge aufgelistet). 

Das Kloster Megistis Lavras ist das erste und größte Kloster auf Agion Oros und liegt relativ nahe am Strand. Das Kloster Vatopedi ist der Himmelfahrt der Mutter Gottes gewidmet und wurde um das 4. Jahrhundert gegründet. Es handelt sich um ein Kloster mit seltenen Reliquien und kirchlichen Schätzen. Sie sollten die Kirche des Klosters besuchen, die eine der imposantesten und größten von Ag. Oros ist. Das Kloster Iviron wurde im 10. Jhdt. gegründet und besitzt, außer einer reichen Geschichte, auch eine wertvolle Buchsammlung aus der Zeit Byzanzs. Das Kloster Chelandriou, mit serbischen Mönchen, befindet sich inmitten dichten Wäldern auf der nordöstlichen Seite der Insel. Das Kloster Dionysiou erhebt sich majestätisch auf einem Felsen und besitzt einen herrlichen holzgeschnitzten Altar aus dem 18. Jhdt., der aus purem Gold vergoldet ist. Das Kloster Koutloumousio hat eine bewegende Geschichte und die Mönche leben dort seit 1856 alle gemeinsam in einer Kommune. Das Kloster Pantokratoros befindet sich auf einem über dem Meer hochragenden Felsen und besitzt einige der bedeutendsten Ikonen von Ag. Oros. Das Kloster Xiropotamos hat eine wunderbare Lage in der Mitte der Halbinsel, mit Blick auf die ruhige Meeresbucht Siggitiko. Das Kloster Zografou ist fast schon unsichtbar verborgen inmitten der üppigen Natur, auf dem gleichnamigen Berghang (Georgios Zografos), nachdem auf diesem Hang sich ein Wunder ereignete: während die Mönche beteten und überlegten, wem dieses Kloster gewidmet werden sollte, erschien auf einer Holzplatte, das Abbild von Ag. Georgios. Das Kloster Doheariou, das erste auf der südwestlichen Seite (Richtung Daphni) empfängt vielzählige Besucher und hat einen markanten Turm, in dem sich eine Bibliothek befindet. Das Kloster Karakalou ist Peter und Paul gewidmet, hat einen herrlichen Ausblick aufs Meer und gleicht einer Burgfestung. Das Kloster Filotheou erhebt sich aus einer grünen Hügellandschaft, wo sich einst das Asklepion befunden haben soll und ist der Himmelfahrt der Mutter Gottes gewidmet und besitzt eine der am meisten respektierten Ikonen der Halbinsel, der Panagia Glykofilousa. Das Kloster Simonos Petra (Simonopetra) ist ein Wunder an architektonischer Kunst, da es aus einem Felsen „aufzuerstehen“ scheint und sich hoch über das Meer erhebt. Der Bau dieses Klosters ist eng verbunden mit einem Wunder. Das Kloster Ag. Pavlos, beeindruckt ebenfalls, und liegt 20min entfernt vom Meer. Als Mara Vrankovic, die christliche Mutter von Sultan Mohammed Porthiti, persönlich die Teile der Gaben der Heiligen Drei Könige zum Kloster schaffen wollte, vernahm sie eine Stimme, die ihr sagte, dass die einzige Königin des Berges, die Mutter Gottes sei und dass sie nicht weiter gehen solle. An dieser Stelle wurde eine kleine Kapelle zum Andenken an dieses Ereignis errichtet. Das Kloster Stavronikita, mit dem Mosaik von Ag. Nikolaos des Streidas, war das erste Kloster das die kommunale Lebensweise annahm. Das Kloster Xenofontos befindet sich am Meer und stammt aus dem 10. Jhdt. Das Kloster Grigoriou befindet sich auf der südwestlichen Seite, errichtet auf Meerfelsen. Das Kloster Esfigmenou, von dem man nicht weiß, woher der Name stammt, befand sich jahrelang im Streit mit den umliegenden Klöstern, über die Landschaften und deren Abgrenzungen. Das Kloster Panteleimonos unterhält enge Beziehungen zur russisch-orthodoxen Kirche und besitzt eine Bibliothek mit 20.000 Buchbänden (russiche und griechische) und heute ist gerademal 1 Mönch von 30, Grieche. Schließlich, liegt das Kloster Kastamonitou an einem malerischen Ort, hinter einem dichten Wald und besitzt 3 wunderbare Ikonen.

- Μuseum. Die Region hat eine reiche Geschichte vorzuweisen und dementsprechend eine Vielzahl von Museen. In Afytos, einem kleinen Küstenort auf Kassandra, gibt es ein Volkskundemuseum, das vom lokalen Heimatverein gegründet wurde, das unter anderem auch Schattentheatervorstellungen anbietet. In Arnaia (Polygyros), in einem zweistöckigen Haus aus dem 18. Jhdt., ist das Geschichts-und Folkloremuseum untergebracht, das vom heimischen Frauenverein betrieben wird. Das besondere Ausstellungsstück ist eine 200 Jahre alte Pumpe, die auf der Grundlage der antiken Erfindung von Ktesimpios (285-220 v.Chr.) konstruiert wurde. 

Im Bergort Vavdos befindet sich die Volkskundesammlung, die aus Schenkungen der Einwohner zusammen getragen wurde. Man kann Gegenstände aus dem traditionellen Haushalt und aus dem Wirtschaftsleben der Berglandschaft von Chalkidiki bewundern. Polygyros verfügt über ein Volkskundemuseum und so können Sie ohne Eintritt, jedoch nach Absprache, ein typisches Haus aus Mazedonien aus dem 19. Jhdt. besuchen. 

Das Archäologische Museum in Olynthos bietet dem Besucher ein Bild der anliegenden archäologschen Stätte, mittels audio-visuellen Mitteln, die die Geschichte der antiken Stadt und die Ausgrabungen darstellen. Die Ausgrabungsfunde sind im Archäologischen Museum Polygyros, im Zentrum der Stadt, ausgestellt, wo sie auch weitere bedeutende Funde aus der Region bewundern können. Planen Sie auf jeden Fall einen Besuch im Anthropologischen Museum Petralona ein, zusammen mit der einzigartigen Grotte, wo Sie prähistorische und paläontologische Funde in Griechenland bewundern und zudem die Werkstatt der geologischen und paläontologischen Erhaltungsabeiten besuchen können. Das Museum verfügt auch über eine Bibliothek und einen Kongressraum. 

Ein weiteres Museum in dieser Region ist die Christliche Ausstellung im Turm von Ouranoupolis, der einst dem Kloster Vatopedi angehörte. Damals wurde er von den Mönchen genutzt und war bekannt als Bootshaus. Heute befindet sich dort eine Vielzahl an Ikonen und religösen Schätzen, von den Reisenden, die bis zur Grenze von Ag. Oros gelangten, es jedoch nicht durchquerten. Für einen unvergesslichen Besuch, sollten Sie auch das Museum für Fischereiboote und Werkzeuge in Nea Moudania besuchen, in dem Werkzeuge aus dem Alltag der Fischer und Nachbildungen der Fischerboote ausgestellt sind.

- Historische/Αrchäologische Stätten. Die Kirche Ammonas Zeus in Kallithea (Κassandra) ist eine der bedeutendsten altgriechischen Kirchen und befindet sich an einem besonders malerischen Ort. Der Ort Antikes Stageira in der Berglandschaft Liotopi, nahe Olympiada, ist bekannt als Geburtsstadt von Aristoteles. Das Antike Olynthos (Κassandra) war einst die wichtigste Stadt von Chalkidiki bis zu ihrer Zerstörung 348 v.Chr. durch Filippos und wurde nie wieder aufgebaut. Heute werden die Stadtruinen zum Verständnis der Ippodamios urbanen Planung benutzt. 

In der archäologischen Stätte Akanthos in Ierissos, kann der Besucher einen Teil der Akropolis besuchen, von der Teile der antiken Mauer, antike Bauten der Stadt und der Friedhof mit 9.000 Gräbern erhalten sind. Ein weiterer archäologischer Ort ist Potidaia (antiker Ort Kassandra), von dem Teile der Stadtmauer und des Friedhofs erhalten sind. Die Funde des antiken Mendi sind besonders bedeutend, vor allen Dingen, die Mosaike und Bogengänge, denn sie stellen die einzigen Überbleibsel der Dunklen Jahrhunderte Nordgriechenlands dar. Nahe Mendi (am Kap Poseidi) kann man den Tempel Poseidons, nach dem die Gegend benannt wurde, besuchen. Es sind die Fundamente von 4 großen Gebäuden erhalten, wahrscheinlich ein dem Gott gewidmeten Tempel, und am Ende des Kaps befindet sich ein Leuchtturm aus dem Jahr 1864. 

Der Turm in Nea Fokaia stammt aus den byzantinischen Jahren und wurde mit antiken Materialien erbaut. Bedeutend ist auch das kleine Männerkloster Stavronikita in Sani, inmitten einer dicht bepflanzten Gegend, das wahrscheinlich im antiken Sani, die Akropolis darstellte und heutzutage finden kulturelle Veranstaltungen im Rahmen des heimischen Festivals statt. Die altchristliche Basilika Sofronios ist eine der ältesten Kirchen und hat wertwolle Marmorausschmückungen.

- Weitere Sehenswürdigkeiten. Die Grotte in Petralona sollte man aus zwei Gründen besuchen: einerseits weil es sich um eine schöne Grotte mit Stalagmiten und Stalaktiten handelt. Andererseits ist sie global historisch bedeutend, denn dort wurde der Schädel des antiken Menschen gefunden wurde, der 700.000 Jahre alt ist, und ihm den Titel, der ältesten Grotte Europas verleiht. Somit erhalten die Funde der Grotte (Fossilien, Werkzeuge) einen unschätzbaren Wert, und es wurde selbst Asche von der ältesten (bis heute) Feuerstelle des Menschen auf Erden gefunden! 

Der Berg Cholomontas in Zentral-Chalkidiki ist ein Zufluchtsort für Wildtiere (Polygyros). In Arnaia, auf einer Fläche von 1650 ha, befindet sich ein weiterer Lebensort für Wildtiere. Nea Roda ist historisch interessant (dort versuchte Xerxes über die Meeresenge in das Land einzufallen), aber auch geomorphologisch: es handelt sich um die engste Landzunge zwischen Ag. Oros und dem weltlichen Teil von Chalkidiki.

STRECKEN

Halbinsel Kassandra: Die Erkundung der ersten Halbinsel beginnt in Potidaia, einem modernen Ferienort, und verläuft entlang der Küstenlinie, die besonders schön ist, vorbei an N. Fokaia, wo man am herrlichen Hafen spazieren gehen oder an den Stränden entspannend im sauberen Meerwasser baden kann. Während der Sommersaison finden in Pyrgos die bekannten Kirmesfeste statt. 

Die Fahrt geht weiter nach Süden, vorbei am traditionellen Afytos (Volkskundemuseum), um in Kallithea anzukommen und den Tempel Ammonas Zeus bewundern kann. Man genießt einen wunderbaren Blick über das glänzende Meerwasser an der Bucht von Kassandra. Von dort empfehlen wir nach Süden weiter zu fahren, um weitere wunderschöne Strände der Halbinsel bewundern zu können. 

Je weiter Sie sich vom Festland von Chalkidiki entfernen, desto friedlicher wird die Landschaft. Nach Paliouri, wendet sich die Straße nach Westen, und man blickt von der Bucht von Kassandra jetzt auf das unendliche Blau der Ägäis. Schon bald erreichen Sie, Poseidi, dem Ort, der Poseidon gewidmet ist. Nach einigen herrlichen Stränden, biegen Sie rechts (östlich) ab, um nach Kallithea zurück zu fahren und Richtung Norden, bergauf, nach N. Fokaia, um wieder auf die Straße gen Westen zu gelangen. So schließen Sie Ihre Erkundungsfahrt der ersten Halbinsel ab und dabei haben Sie die Gelegenheit, den Pinienwald und das Meer bei Sani zu bewundern. Diese Gegend bietet außer seiner Landschaft, auch ausgezeichnete touristische Infrastruktur und hat sich zu einem bedeutenden Urlaubsgebiet für die Einwohner von Thessaloniki-und nicht nur, entwickelt.

Sithonia: Die Halbinsel Sithonia, ist aufgrund ihrer etwas größeren Entfernung von der Stadt Thessaloniki, entsprechend ruhiger und friedlicher. Von der Westseite startend, fährt man vorbei an Metamorphosis, einem ruhigen Strand im Schatten der Pinien. Es geht weiter nach Nikiti, einer traditionellen Siedlung mit typisch mazedonischer Architektur und der Möglichkeit, sich in einem der zahlreichen Strandcafes, eine Pause zu gönnen. Von dort kann man die Sandstraße für eine etwas abenteuerliche Fahrt zu den Stränden Kalogria, Elia, Tripotamos (mit Campingplatz) einschlagen, um nach Marmaras zu gelangen, dem kosmopolitischen Urlaubsort der zweiten Halbinsel. Dort wird jeder Komfort geboten und man kann nächtliche Unterhaltung mit entspannendem Badeurlaub kombinieren. Der nächste imponierende Ort ist Porto Koufo, der sicherste Naturhafen des Landes, der bereits in den Werken von Thoudikidis erwähnt wird. Die Fischer freuen sich stets über die guten Fänge in dieser Region, ebenso wie Sie sich über den einmaligen Ausblick von hier freuen werden: man hat keine Worte, um den Blick aufs Meer von diesen ursprünglichen Felsen aus zu beschreiben. Nachdem man die östliche Seite der Halbinsel erkundet hat, geht es weiter zum Ort Sykia, einem der ältesten Orte von Chalkidiki. In der Umgebung kann man die antike Siedlung von Toroni besuchen, die sich mittlerweilen zu einem Urlaubsort entwickelt hat, und über einen endlosen Strand verfügt. 

Auf der Straße Richtung Norden, gelangt man nach Sarti, wo die Mauern der antiken Stadt erhalten sind, ebenso wie das Männerkloster Xyropotamos aus dem Jahr 1867. Versäumen Sie nicht, die weißen Strände mit dem türkisblauen Meerwasser aufzusuchen, wo die Felsen verschiedene, abstrakte Skulpturen formen. Die Region stellt ein beliebtes Ferienziel statt und bietet entsprechende Infrastuktur. 

Richtung Vourvourou, fährt man vorbei an den bekannten Stränden Armenistis und Platanitsi. Die Fahrt endet in Ag. Nikolaos, einem Bergdorf mit einmaliger Ästhetik, das noch sehr ursprünglich erhalten ist. Das Meer ist von hier gar nicht so weit entfernt: vom Dorf liegt der Strand nur 2,5 km weit weg und bietet dann 30km Küstenlinie mit vielen herrlichen Buchten.

Chalkidiki – Zentral: Das Festland von Chalikidiki bietet eine kulturelle Pluralität, historische und natürliche Sehenswürdigkeiten, die keine Langeweile aufkommen lassen. Ein Aufenthalt in Polygyros erlaubt Ihnen, die Strände der Halbinsel einfach aufzusuchen. Außer den unzähligen Strecken dieser Gegend, lohnt es sich das Landesinnere und die Berglandschaft von Chalkidiki zu besuchen. 

Von Polygyros fährt man Richtung Cholomontas, um den einzigartigen Wald aufzusuchen und die Pinien, Tannen und Kiefern zu bewundern. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie auch Buchen, Kastanien, und Eichen antreffen sollten. In dieser Gegend gibt es reichliche Quellen, an denen man sich erfrischen kann. 

Der Berg Cholomontas weist eine vielfältige Pflanzenwelt auf, die eine ebenso reiche Tierwelt hat und einen Zufluchtort für viele Tiere ist. Es gibt Wanderpfade für begeisterte Wanderer und für die weniger Sportlichen, bieten die umliegenden Dörfer bequemere Spaziergänge. Arnaia, Taxiarches, Vrastama, sind Dörfer mit beeindruckender Architektur und in vielen Orten sind Verbände zur Förderung und zum Vertrieb der erlesenen lokalen Produkte, aber auch zur Bewahrung der Tradition ins Leben gerufen worden. Dies macht die Gegend noch attraktiver, die für gewöhnlich für ihre Küstenlinie und herrlichen Strände bekannt ist. Von Arnaia, gen Osten, gelangt man zum antiken Ort Stageira, und weiter nach Stratoni, wo man links Richtung Olympiada abbiegen kann und wieder Sichtkontakt mit der blauen Ägäis erlangt.


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