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Willkommen auf Heraklion!

SEHENSWÜRDIGKEITEN 

- Sehenswürdigkeiten in Heraklion. Die Stadt von Heraklion, trotz ihrer etwas unorthodoxen urbanen Planung, die den Autofahrern nicht besonders hilfreich ist, hat eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Beeindruckend ist der große Platz Eleftheria mit dem Bogen Ag. Georgios, wo sich die Präfektur und das Archäologische Museum befinden. Weitere markante Plätze sind der Löwenplatz, der seinen Namen von seinem Brunnen (oder Quelle von Morozini) erhalten hat und der Kornarou Platz, neben dem sich das türkische Denkmal und die Quelle Vempo befinden. Die Loggia mit venezianischer Bauweise ist eines der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und heute befindet sich in diesem Gebäude, das Rathaus. Es wurde mit dem 1. Preis EUROPA NOSTRA (als bestes restauriertes und erhaltenes Europäisches Monument) 1987 ausgezeichnet. Koule, die malerische venezianische Burgfestung, kann man nicht übersehen, da sie sich majestätisch über der Stadt erhebt. Entdecken Sie Arsenali (Τarsanades), die öffentliche Gemäldegalerie, die Venezianischen Mauern mit den 4 Pforten, mit der bekannten Chaniopforte und dem Tor Martinegko, wo sich das Denkmal und das Grab des Schriftstellers Kazantzaki befinden. In der Daidalos Straße gibt es Geschäftsläden, in Korai trifft man auf Cafes, in der 1866 Str. ist der Markt und in der 25. August Straße die wohl herrlichsten Gassen der Stadt. Besuchen Sie auch Bentenaki, Talos, das Sportstadion Pagkritio.
- Μuseen. Die Hauptstadt der Insel verfügt über zahlreiche Museen, wie das Archäologische Museum, das Historische Museum Kreta, das Museum der Schlacht von Kreta und das Naturgeschichtsmuseum. Versäumen nicht einen Besuch des modernen Cretaquarium in Gouves.
- Kirchen-Klöster. In der Stadt befindet sich die Mitropolis Ag. Minas, auf dem Platz Ag. Aikaterini. Neben der modernen Mitropolis, steht die etwas kleinere, anfängliche Kirche Ag. Minas, mit wertvollen Holzschnitzereien aus dem 18. Jhdt. Auf dem gleichen Platz befindet sich die Kirche der Antiochier aus dem 15. Jhdt., Ag. Aikaterini. Sie ist von historischer Bedeutung, denn sie verfügt über ein Lern-und Kunstzentrum, wo bedeutende Persönlichkeiten von Kreta während der Renaissance lehrten und schufen. Heutzutage gibt es dort ein Ausstellung byzantinischer Ikonen und christlicher Sakrilege zu bewundern. In Heraklion steht auch die Kirche Ag. Titos, erbaut 962 n.Chr., die Basilika von Ag. Markos, in der kulturelle Veranstaltungen stattfinden und die Kirche Petros und Pavlos Dominikaner. Bei Ihrer Erkundung dieser Region, besuchen Sie auch das Kloster Koudouma im Süden von Kreta, unter dem Berg Kofina.
- Αrchäologische Stätten. In der Landesregion Heraklion befindet sich die bedeutende Palastanlage Knossos und die Ruinen des antiken Phaistos. Die archäologische Stätte von Knossos befindet sich nahe der Hauptstadt und ist mit den Verkehrsmitteln zu erreichen, während Phaistos 59km entfernt ist und mit einem Ausflug in den Süden der Insel zu kombinieren wäre. Andere antike Städte sind Malia, Zakro, Ag. Triada, Archanes, Palaiokastro und Tylisos.
- Charakteristische Orte (nahe der Stadt). In der Präfektur liegt der Ort Peza, ein kleines landwirtschaftliches und wirtschaftliches Zentrum der Stadt. Sehr bekannt ist der Verband Pezon, der die gesamte Insel mit Wein beliefert. Im Nachbarort Myrtia befindet sich das Museum N. Kazantzaki. Hersonissos und Malia sind weltweit bekannte touristische Hochburgen. Sie sind zwar nicht besonders malerisch, bieten dafür aber moderne Hotelanlagen und reges Nachtleben. Wenn Sie nahe der Satdt einen wirklich malerischen Ort besuchen möchten, besuchen Sie das Dorf Piskopiano, mit herrlichem Blick aufs Meer und entspannenden Spaziergängen in den engen Gassen. Für einen entfernteren Besuch, sollten Sie nach Matala fahren: in den Siebziger Jahren reisten Hippies aus der ganzen Welt hierher an und bezogen die Grotten über den Stränden als Behausung ihrer alternativen Lebensweise, und vermittelten damit ihre persönliche Nachricht, ganz im Geiste der Zeit.

STRECKEN 

Ηeraklion – Τympaki, im Umkreis des Psiloritis: Eine interessante, jedoch schwierige Strecke ist der Südteil der Region, am Berg Idis oder auch Psiloritis genannt. Man schlägt die Nationalstraße nach Rethymno ein und bei Gazi biegt man links nach Tyliso ab. Man sollte das antike Tylisos mit einmaligen Funden und beeindruckender Architektur besuchen. Von Tylisos, mit den Naturquellen Loutra und Ag. Mamas, fährt man an den Hängen des Berges Psiloritis vorbei. Weiter geht es nach Moni und bei Korfes biegt man links ab und danach rechts, Richtung Krousona, mit bedeutender Widerstandsgeschichte gegen die türkischen Besetzer. Von dort kann man die rechte Abzweigung nach Idaion Antro wählen, einer Grotte, in der, der Sage nach, Zeus geboren wurde. Die Straße ist nicht besonders leicht zu befahren und es ist vielleicht besser, Idaion Antro von Anogeia Rethymno aus zu besuchen. 
Von Krousona (auf der Rückfahrt von der Grotte) biegt man links nach Kato Asites ab, wo weitere Grotten zu besuchen sind. Die Umgehungsstraße des Berges Psiloritis führt entlang der Orte Ano Asites und Prinia. Man gelangt kurz auf die Hauptstraße und nach Ag. Varvara biegt man rechts, Richtung Gergeri, ab. Man gelangt jetzt in die Gemeinde Rouva, einer Gegend mit besonders schöner Natur und einem herrlichen Wald mit reicher Biovielfalt. Gergeri bietet sich für interessante Erkundungsfahrten in den anliegenden Bergdörfern an, die man auch gut zu Fuß erkunden kann. Zaros mit seinem schönen See ist ein interessanter, nahe gelegener Ort. Weiter geht es nach Westen, Richtung Kamares (archäologische Stätte und Grotte). Von Kamares geht es weiter nach Süden (Richtung Grigoria, Kissoi, Voroi), um in Tympaki anzukommen und die südlichen Strände der Region zu erreichen: Κokkinos Pyrgos und Ag. Galini. Südlicher und nahe von Tympaki befinden sich Phaistos und Ag. Triada. Wenn Sie beschließen sollten einen kurzen Abstecher zu machen, gelangen Sie nach Matala. Alternativ zu Gergeri, biegen Sie links nach Kardamiana und Rapti ab, wo Sie auf die Straße Heraklion – Moiron gelangen und vorbei an Ag. Deka und Arch. Gortyna. Von dort kommen Sie auf die einfach zu befahrende (im Verhältnis zu den vorherigen Straßen) Straße, Richtung des Ortes Moires. Die Straße führt weiter nach Moiron-Tympaki.

Ηeraklion- Peza - Αsterousia – Τsoutsouros: Asterousia ist ein geschichtlich bedeutender Ort für die Insel, da er als natürlicher Schutzwall vor den Piraten, die aus dem Süden einfielen, funktioniert. Er wird auch „Ag. Oros“ von Kreta genannt und gehört zudem zu den bedeutendsten Ökosystemen der Region, mit kleiner Viehzuchtproduktion. Die Gegend bietet dem Besucher Schluchten, Grotten, Strände, Wanderungen, Tauchen u.a.. Um diese zu erkunden, startet man von Heraklion über die leicht zu befahrbare Straße Industriegebiet-Pezon. Diese Straße führt vorbei an Kallithea und der nächste Ort ist Koinavoi. Es handelt sich um eine kleine und schöne Siedlung mit traditionellen Cafes, byzantinischen Kirchen, Blick bis zum Meer und der grünen Schlucht von Kounavi. Man fährt weiter von Peza und Ag. Vasileios mit Panoramablick. Von dort biegt man links ab nach Arkalochori, auf eine abenteuerliche Strecke nach Asterousia. Alternativ fährt man die Nationalstraße weiter nach Praitoria, wo man links nach Pyrgos und Rotasio abbiegt, zu den Vororten von Asterousia. 
Man kann am Ort Arkalochori, die Richtung nach Ag. Semni und Lefkochori einschlagen, um die Strecke durch die Birken zu geniessen, die dem Ort auch seinen Namen gegeben haben. Von Lefkochori folgt man der Straße nach Ano Poulia und biegt rechts nach Garipa ab. Man biegt nach Drapeti ab und von dort links nach Kalyvia. Weiter geht es nach Süden, Richtung Ag. Deka – Κastelliana und biegt rechts nach Mesochori ab. Jetzt befindet man sich in den Dörfern von Asterousia. In Mesochori sticht die Kirche Panagia aus dem Jahr 1570 hervor. Man fährt rechts weiter, vorbei an Rotasi, wo man die venezianischen Mauern und Ruinen der örtlichen Kirchen mit Wandmalereien aus der byzantinischen Zeit bewundern kann. In Rotasi fährt man nach Ag. Deka-Kastelliana weiter nach Süden, um die Dörfer von Asterousia zu umrunden. Der Blick auf die Ebene von Monofatsi unterscheidet sich vollkommen von den übrigen Landschaften Kretas. Nach 10km erreicht man Ethia, im Südteil des Bergs. Es handelt sich um eine traditionelle Siedlung mit steinernen Häusern, die für Dörfer von Heraklion ungewöhnlich sind, mit einer ausgezeichneten Taverne mit köstlichen Gerichten der Bergregion von Kreta. 2km nach Ethia erreicht man das malerische Dorf Ahentria, das bekannt ist für seine Viehzuchtprodukte. Besuchen Sie Ag. Dimitrios (byzantinische Kirche), und fahren Sie weiter zum Strand, Ag. Nikitas, um den nicht so bekannten Palmenwald zu bewundern. Um dahin zu gelangen, biegen Sie rechts und wieder rechts an der nächsten Kreuzung ab. Nach ca. 1km biegen Sie erneut rechts ab. Nach einem entspannenden Bad, führt Sie die Straße erneut nach Ahentria, nach Norden, Richtung Ano und Kato Kastelliana, wo Sie rechts (südlich) nach Tsoutsouro, dem sommerlichen Ferienort am Libyschen Meer, gelangen.

CHΑΝΙΑ

SEHENSWÜRDIGKEITEN 

- Αrchäologische Stätten. Αrchäologische Stätten trifft man in Aptera, einen dorischen Stadtstaat, mit strategischer Bedeutung, die es der Stadt erlaubte, den wirtschaftlichen Handelsmarkt zu kontrollieren. Es sind die Mauern erhalten, ebenso die Silos (spätere Periode), die Doppelkirche (5. – 4. Jhdt.), die Gräber (geometrische Epoche) und Gebäude (byzantinische Epoche). Polyrrinia, nahe dem gleichnamigen Dorf, ist eine der ältesten Städte von Kreta, von wo aus man die Mauern, die Gräber und die Ruinen des römischen Wasserturms bewundern kann. Die antike Stadt Falasarna, nahe dem modernen Ferienort, der antike Ort Lissos, das ein religiöses Zentrum war, wo man die Ruinen des Tempels Asklipios, ein Theater und kunstvolle Gräber besuchen kann. In Ag. Roumeli (Τara) befinden sich Ruinen eines Tempels, und in der antiken Anopolis, kann man die antiken Mauern bewundern. Die archäologische Erkundung geht weiter zum antiken Diktynna, einer Region, die der Artemis Vritomarti gewidmet ist und nach Kourna, zu einem Kuppelgrab, und endet in Maleme, bei einem weiteren Kuppelgrab in Pyramidenform.
- Kirchen – Klöster. Das Kloster A. Triada Tsagkarola in Akrotiri ist ein eindrucksvolles und markantes Beispiel der lokalen Architektur mit Einflüssen aus der Renaissance und italienischer Bauweise, das im 19. Jhdt. als religiöse Schule mit ausgezeichneten Lehrern und einer reichen Bibliothek seltener Bücher fungierte. In der gleichen Region befindet sich auch das Kloster Gouvernetou (Herrin der Engel) mit besonderer Klosterarchitektur, da es wie eine venezianische Burgfestung erbaut ist, weil es oft feindlichen Angriffen ausgesetzt war. Das dritte Kloster dieser Gegend ist das Frauenkloster Ag. Ioannis Prodromos, mit nicht so beeindruckender Bauweise, jedoch mit einer sehr friedlichen und ehrfürchtigen Atmosphäre. Das Kloster Gonia, erbaut auf dem antiken Tempel von Diktyna, Vritomartida Artemis, in Kolympari, war das Zentrum des Widerstandskampfs und in seiner Nähe befindet sich die Orthodoxe Akademie Kretas, eine moderne religiöse und geistliche Institution. Ein Besuch lohnt sich auch im Kloster Panagia Chrysoskalitissa, im Südwesten, mit Panoramablick, das seinen Namen dem Mythos verdankt, dass eine der 90 Treppenstufen, nur für die unschludigen Gläubigen sichtbar, aus Gold sei. In Chania befindet sich auch das Kloster Chrysopigi mit zahlreichen Initiativen (Ikonenmalerei, Stickerei, Erhaltung von alten Buchbänderb, Buchbinderei, Bienenzucht, Kerzenwerkstatt, Weihrauchkultivierung und Seifenproduktion, biologischen Anbau, Bildungsprogramme für Umwelterziehung u.a.), mit denen die Traditionen der Vergangenheit auch heute gepflegt und weiter geführt werden, denn das Kloster spielte eine wichtige Rolle im Widerstandskampf gegen die türkischen und deutschen Besetzer.
- Die Museen. In Chania befinden sich das Archäologische Museum, das Volkskundemuseum und das Seefahrtsmuseum, alle im Alten Hafen. Dort stehen auch die Moschee der Genitsaren, wo im Sommer Ausstellungen und Konzerte stattfinden, und die Häuser von Venizelos. Beeindruckend und einmalig ist die Nachbildung eines minoischen Schiffs in Neoria, während man in der Stadt die byzantinische Sammlung und das Kriegsmuseum besuchen kann, das sich in einem sehr charakteristischen Gebäude am Rand des Alten Hafens befindet. Man sollte auch einen Besuch im Byzantinischen & Volskundemuseum Spilia in Kissamo, die Museen für Chemie und Druckerei in Souda und des Nationalen Widerstandskampfs im historischen Therisos einplanen.
- Weitere Sehenswürdigkeiten. In Chania, bei einem Spaziergang im Alten Hafen, neben dem Yachthafen, geht man vorbei am Zentrum Mediteranner Architektur, als ein Beispiel für eine zweckmäßige Nutzung eines traditionellen Gebäudes im heutigen Stadtalltag, da dort Ausstellungen und Veranstaltungen in den exzellent erhaltenen Räumlichkeiten, neben dem Neoria, stattfinden. Im Stadtzentrum befindet sich der öffentliche Markt, wo Sie hochwertige lokale Produkte kaufen, aber auch in den Tavernen kosten können. Einmalig ist auch das Institut für Recht Kreta, mit einem herrlichen öffentlichen Garten, Freiluftkino und kleinem Zoo, mit den bekannten Bergziegen und einem Cafe. In den malerischen Gassen der Altstadt können Sie die Synagoge entdecken. Im Alten Hafen imponiert der Venezianische Leuchtturm, das Wahrzeichen der Stadt, „gegenüber“ der Hand von Firka. In der gleichen Region, erkunden Sie das türkische Bad, die öffentliche Gemäldegalerie, das Minarett und die Mitropolis der Stadt. Spazieren Sie durch die Viertel der Altstadt und Splantzia in Chania, um eine Zeitreise zu machen und entspannen Sie sich im Koum-Kapi bei einer Tasse Cafe am Meer oder bei einigen traditionellen Häppchen in einer der Tavernen, mit Blick aufs Meer. Nea Chora ist ein modernes, am Meer gelegenes Viertel, mit Fischtavernen. Das andere Zentrum der modernen Stadt ist der große Platz 1966 und der moderne und beeindruckende Platz Dikastirion. Das Viertel Chalepa erstreckt sich vom Meer, wo sich die alten Lederverarbeitungswerkstätten befinden, und führt weiter, den Hang hoch, zu der Stadtgrenze, von wo aus man einen ausgezeichneten Blick auf die Stadt hat. Ein Besuch bei den Gräbern von der Familie Venizelos, in Kounoupidiana, wird für gewöhnlich kombiniert mit dem Genuss von Süssspeisen in den nahe gelegenen Cafes, mit wunderbarem Ausblick.
- In der gesamten Region. Ein Merkmal von Kreta und der Präf. Chania im weiteren Sinne, ist, dass die Entwicklung, die Tradition und die Geschichte sich nicht auf die urbanen Zentren beschränken. In der Landesregion sollten Sie Maleme, mit dem deutschen Friedhof, und Therisos, das historische Dorf besuchen, das man über eine wunderschöne Schlucht erreicht, und sollten diese Besuche stets mit Pausen in den Tavernen des Dorfes kombinieren, in denen Sie köstliche Fleischgerichte und süssen Wein genießen können. Besonders markant, ist die Samaria-Schlucht (Nationales Waldgebiet), eine der größten Europas, die von der Berglandschaft Omalos beginnt und in Ag. Roumeli endet, wo man einen Sprung ins Libysche Meer machen kann. Weitere Schluchten sind Aradaina, beeindruckende üppige Natur, wo man vom höchsten Punkt Bungee – Springen kann über die Schlucht Polyrrinia (oder Sirikariano) und Ag. Eirini. Der See Agia und der See Kourna bieten dem Besucher einen besonderenen Landschaftseindruck, während man in Stylo, die Grotte Samona besuchen kann. Einzigartige Orte sind Fragkokastelo, Gramvousa und das Dorf Vryson. Von Platania erkennt man die Insel Ag. Theodoron, einen Nationalwald von hoher ökologischer Bedeutung, wohin organisierte Besuche stattfinden, obwohl die Wissenschaftler skeptisch sind, über die Auswirkungen dieser Besuche auf die wilde Tierwelt, u.a. auf die charakteristischen Bergziegen (die Kreta- Bergziegen). 
Die Bergreihe Lefka Ori, die Berglandschaften Omalos, Askyfos und die Grotte Ag. Sofias sind einen Besuch wert. Wenn Sie gerne wandern, wählen Sie auf jeden Fall den Pfad Ε4. Ein nachahmenswertes Beispiel für rücksichtsvolle touristische Entwicklung ist der ausgezeichnete und malerische Ort Μilia, ein verlassenes Dorf, das aufmerksam wieder aufgebaut und der Umwelt angepasst wurde. Heute wird er als traditionelle Unterkunft genutzt, die eine Energieautonomität besitzt (früher gab es in den Zimmern, Strom nur zu bestimmten Uhrzeiten und ansonsten gab es Kerzen und den Kamin). Im Restaurant gibt es hausgemachte Speisen. In der Präfektur gibt es traditionelle Bergdörfer, wie Kokkino Chorio und herrliche Strände, wie Elafonisos. Zur Region Chania gehören auch Gavdos, die Insel von Kalypsos, die Sie mit dem Boot von Palaiochora oder Sfakia aus besuchen können.

STRECKEN

Chania – Αkrotiri: Akrotiri bietet sich für kurze Ausflüge aus Chania an. Dort befindet sich das Kap Stavrou, wo der Film „Zorbas“ gedreht wurde, und dort kann man auch baden oder die Klöster Ag. Triada Tzagkarola, Ag. I. Prodromos und Gouvernetou besuchen, von wo aus man den Wanderpfad zu einem einsamen Strand einschlagen kann.

Chania - Κolympari – Κissamos – Falasarna (64 km): Richtung Westen, fährt man vorbei an den touristischen Orten Ag. Apostoloi, Ag. Marina, Platania, mit gut organisierten Stränden und Unterhaltung rund um die Uhr, während man auf der rechten Seite die Ägäis bewundern kann. Man erreicht Gerani, wo die bekannten Erfrischungsgetränke hergestellt werden, weiter die Orte Maleme und Tavroniti und kommt schließlich in Kolympari an. Dort kann man das Kloster Odigitria Kyria Gonia besuchen und in Ravdoucha und an seinem schönen Strand und den Restaurants entspannen. Weiter am Meer entlang, fährt man vorbei an Kissamos und man erblickt die Halbinsel Gramvousa. Westlich befindet sich der wunderschöne Strand Falasarna, wo man baden und die archäologische Stätte besuchen kann.

Chania – Κantanos - Palaiochora: Man folgt der Strecke von Chania nach Kissamos und nach 19km (Ausschilderung) biegt man nach Voukolies – Κantano ab. Am Ort Kantano, lohnt sich ein Stop an der zentralen Konditorei, um hauseigene Süssspeisen zu probieren. In Palaiochora angekommen, genießt man die Strände am Libyschen Meer und den Ferienort, von wo aus man Ausflüge zu den nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten unternehmen kann.

Chania – Theriso – Κaranou – Οmalos – Sougia (89km): Von Chania nach Therisos, vorbei an der Schlucht, lernt man die Geschichte des Ortes kennen und probiert die köstlichen Fleischgerichte. Die Strecke kann auch zu einer angenehmen Wanderung werden. Die Strecke nach Süden führt vorbei an den Dörfern Meskla, Fourne und Lakkoi, um Karanou, mit dem bekannten Wein und den traditionellen Cafes. Weiter geht es nach Omalo, der Berglandschaft, mit der Möglichkeit, auch die Schlucht von Samaria zu durchqueren. Alternativ fährt man nach Sougia, eine entspannte Wahl, wo man den schönen und großen Strand am Libyschen Meer genießen und den kleinen, beliebten Ferienort kennenlernen kann.

Chania – Sfakia (68km): Um nach Sfakia zu gelangen, wo man die lokalen Pitas probieren kann, fährt man von Chania nach Rethymno. Man kann von dieser Strecke einen Abstecher zum malerischen Vamos machen, einem Dorf mit traditionellen Häusern, gut erhaltenen Herrenhäusern und achtsamer touristischer Entwicklung, durch eine Gruppe von Einwohnern, die auf Kreta geboren wurden und aus Athen zurück zu ihren Wurzeln kehrten, deren Alternative durch Erfolg gekrönt wurde. In Vryses, biegt man rechts (südlich) ab, Richtung Sfakia, vorbei an der Berglandschaft Askyfos, parallel zur Schlucht Impros, um in der malerischen, am Meer gelegenen Siedlung anzukommen, von wo aus man die nahen Strände am Libyschen Meer geniessen oder mit dem Boot zur Insel Gavdos übersetzen kann.



LASITHI

SEHENSWÜRDIGKEITEN 

- Die Städte. Die Landesregion hat bedeutende Stadtzentren, die sich sehr voneinander unterscheiden. Ag. Nikolaos sticht durch die unvergleichliche Schönheit des Sees Vouliagmeni hervor, der mit dem Meer verbunden ist (an der engsten Stelle befindet sich eine Brücke-Meeresenge). Amphitheatralisch erbaut, rund um den See, handelt es sich um einen malerischen und dennoch kosmpopolitischen Treffpunkt. Wenn Sie zu Ostern auf Kreta sein sollten, besuchen Sie diesen Ort am Karfreitag, um der Vebrennung des Judas, in der Seemitte beizuwohnen. 

Siteia ist eine Stadt im Osten von Kreta und unterscheidet sich etwas von der übrigen Insel. Es ist die Heimat von V. Kornaros und weniger touristisch überlaufen (es überwiegt der heimische Tourismus), mit einer eigenen Farbe und urbanen Planung, die beeindruckt. Bevorzugen Sie diesen Ort für eine hochwertige Kombination von Ruhe und Unterhaltung.

Ierapetra ist die südlichste Stadt Europas mit dem wärmsten Klima, dank dessen die Landwirtschaft blüht und ganz Griechenland versorgt und die heimischen Produkte auch ins Ausland exportiert. Εs handelt sich um eine Region, die nicht sonderlich touristisch entwickelt ist (da die Landwirtschaft sehr ertragreich ist), besitzt jedoch die erforderliche Infrastruktur und bietet zudem frisch gefischten Fisch. 

Elounda, bei Ag. Nikolaos, ist eines der schönsten Ferienorte der Insel, mit diskreten, luxuriösen Hotels, in denen VIPs und Berühmtheiten unterkommen. 

- Μuseum. Die Archäologischen Museen in Ag. Nikolaos und Sitia verfügen über kostbare Sammlungen antiker Fundstücke aud der Präfektur Lasithi. Eine weitere antike Sammlung befindet sich in Ierapetra, in der Osmanischen Schule (Mechtepi), bei der eine Statue der verschleierten Persefoni im Mittelpunkt steht. Volkskundemuseen gibt es in zahlreichen Städten der Region: in Ag. Nikolaos ist das Museum im Hafenamt untergebracht, neben der Meeresmündung des Sees Vouliagmeni. In Sitia, haben die Freunde des Vereins «V.Kornaros» in einem traditionellen Gebäude, zahlreiche Ausstellungsstücke des letzten Jahrhunderts gesammelt (Webereien, Holzschnitzereien, Volkstrachten u.a.). In Chamaizi haben Sie die Gelegenheit, sich ein typisches Haus von Lasithi aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts zu besuchen, aber auch eine Olivenmühle, eine Eisenwerkstatt aufzusuchen und natürlich dem Weintreten beizuwohnen! Nahe Ierapetra, in den Orten Myrtos und Vainias, sind zwei kleinere Volkskundemuseen untergebracht, mit alten Werkzeugen und Hausgegenständen.
- Kirchen – Klöster. Das Kloster Kapsa (Αg. Ioannis Prodromos) in Süd-Lasithi, befindet sich an einem beeindruckenden Ort, mit steilem Felsen und Blick auf das Libysche Meer. Das Kloster Faneromeni Sitia „wacht“ über den Schluchteingang Ag. Pantes. Das Kloster Toplou ist eines der reichsten Klöster von Kreta, gleicht einer Festung und ist bekannt aufgrund seiner Macht. Ein Besuch zum Kloster Faneromeni Ag.Nikolaos kann man mit einem Besuch der archäologischen Stätte Gournia kombinieren. Das Kloster Vidiani am Berg Louloudaki vereint die Gegenwart mit der Vergangenheit, denn es ist erbaut auf den Ruinen von Zoodochou Pigi. Das Kloster Kroustallenia (in Ag.Konstantinos) beeindruckt den Besucher, da es sich aus einem eindrucksvollen Umfeld aus Felsen und hoch aufragenden Pflanzen erhebt.
- Historische /Αrchäologische Orte. In Archaia Lato, eine der mächtigsten Städte von Kreta (7. Jhdt.v.Chr.), ca. 15 km westlich von Ag. Nikolaos, liegen die Ruinen zweier Akropolen, sowie des Stadtinneren. Spinalonga, in der Bucht von Elounda, ist eine kleine Insel mit historischer Bedeutung, da es als Ort des Exils für Leprakranke genutzt wurde. Nach der Verfilmung des Romans „Die Insel“ (2010) wird sie verstärkt von Touristen besucht. Die Festung von Liopetros, nahe Hamaizi, wurde von den Venezianern auf den Ruinen der antiken Akropolis erbaut, da diese Lage eine natürliche Festung darstellt. Diktaio Antro in Psychro, wo Zeus geboren wurde, kann man bergauf vom Dorf aus besuchen.
- Orte mit besonderem, natürlichem Umfeld. Die Grotte Psychro in der Berglandschaft Lasithi, nahe dem gleichnamigen Ort, ist eine besondere Sehenswürdigkeit der Region. Die Dionysaden, in der Bucht von Sitia, nordwestlich von Kavo Sideri, sind 4 unbewohnte Inseln, die der Bucht einen markanten Charakter verleihen. Besuchen Sie auf jeden Fall den Palmenwald in Vai, dem größten Europas, um einen besonderen exotischen Wald zu bewundern. Es handelt sich um ein geschütztes Gebiet und die Palmen wurden in den letzten Jahren zu ihrem Schutz umzäunt! Die Schlucht Ziros-Xerokampos ist weniger bekannt. Um sie zu durchqueren, startet man vom gleichnamigen Dorf und wandert bis zum Strand von Xerokampos. Die Schlucht der Toten beginnt vom Ort Pano Zakro und endet in Kato Zakro, und verläuft zwischen riesigen Felsen mit zahlreichen Felsgruppen. Die Schlucht Pefka ist relativ klein, beginnt im gleichnamigen Ort und endet am Ort Makry Gialo. Die Schlucht Kapsa befindet sich neben dem Kloster und 100 m vom Strand Kapsa. In der Region von Ierapetra gibt es 3 Schluchten: die Schlucht von Ha, abgeleitet von „hasko“ (weite Öffnung), die Schlucht von Sarakina, die gemäß der Sage nach, vom Bart des Riesen Sarantapichou (Sohn des Zeus) entsprungen ist, die den Berg in zwei Teile teilte, als er sich bückte, um Wasser aus dem Fluß zu trinken. Die Schlucht Messona, mit beeindruckender und vielfältiger Tierwelt und aromatischen Pflanzen. Zu den seltenen Sehenswürdigkeiten von Kreta gehören die Windmühlen in Seli Ampelo, die charakteristisch sind für die nördliche Berglandschaft von Lasithi.

STRECKEN 

Αg. Νikolaos – Dörfer von Sitia - Sitia: Von Ag.Nikolaos fährt man östlich, entlang der Küstenlinie. Man fährt vorbei an Ammoudara, das sich zum Baden anbietet, und am Strand von Pachia Ammos. Danach geht es vorbei an Mochlos, mit historischem Interesse, bevor man sich vom Strand entfernt, um die Straße nach Sitia einzuschlagen. Man kann dort eine Pause einzulegen, um einen Spaziergang am malerischen Hafen zu unternehmen. Wenn man Einkaufen möchte, kann man parallel zur Strandstraße die Geschäftsläden aufsuchen. Anschließend, fährt man weiter nach Vai, um den einmaligen Palmenwald zu bewundern. Wenn man den östlichsten Zipfel erreicht hat, fährt man weiter nach Süden, vorbei am Kloster Toplou und Palaiokastro, Richtung Zakro, mit dem herrlichen Strand Kato Zakro. Dieser östliche Teil von Kreta ist nicht sehr touristisch entwickelt und man erkennt die Unterschiede in der Landschaft: die Natur ist ursprünglicher, abgründiger und friedlicher. Von Zakro kann man weiter auf einer etwas unwegsamen Straße, nach Xerokampo, oder westlich nach Karydi, fahren. Im ersten Fall, erreichen Sie schon schnell das Libysche Meer und die dortigen Strände, die zu Beginn etwas abschüssiger sind, sich jedoch verändern, je weiter man nach Südwesten fährt. Im zweiten Fall, kann man rechts von Karydi abbiegen, zu einem Besuch der malerischen Orte Rousa und Ag. Fotia, mit Zielort Sitia, oder die Erkundungsfahrt fortsetzen. Wenn Sie die Erkundungsfahrt fortsetzen, empfehlen wir eine etwas „schwierigere“ Strecke zu den Dörfern im Südostteil der Region, zu einer beeindruckenden Landschaft und die Fahrt endet südlich am Kloster Kapsa und dem gleichnamigen Strand. Von dort, wählt man für die Rückfahrt nach Sitia, die Küstenstraße, vorbei an Kalo Nero, um bei Makry Gialo die Nationalstraße zu erreichen, von wo aus man bequem zurück fährt.

Sitia - Ιerapetra: Von Sitia fährt man nach Maronia und Ag. Georgios, von wo aus man einen Abstecher links nach Ag. Spyridonas, Preso (historisches Interesse) und Chandra machen kann. Von dort biegt man rechts nach Armenous ab, um auf die Hauptstraße zu gelangen. Man fährt südlich, vorbei an Makry Gialo und Koutsoura, zur Bucht Kala Nera. Dort kann man baden, wenn man ruhige Strände bevorzugt, und die Umgebung wird Richtung Ierapetra etwas urbaner. Alternativ, sollte man gen Süden fahren, ohne die Hauptstraße zu wählen, vorbei an Achladia, Kato Krya, Chrysopigi und Stavrochori, um nach Koutsoura zu gelangen, wo man rechts, Richtung Ierapetra, abbiegt.

Ιerapetra – Αg. Νikolaos: Im Westteil der Ostregion von Kreta dominiert der Berg Dikty, eine Tatsache, die die Fahrstrecken einschränkt und bestimmt. Der kürzeste Weg, um von einer Stadt zur anderen zu gelangen, fährt man am besten auf der Nationalstraße Richtung Pachia Ammos, wo man links nach Ag. Nikolaos abbiegt. Noch interessanter ist es jedoch, die weitere Bergregion zu erkunden. Dazu fährt man von Ierapetra nach Westen, wo man die archäologische Stätte Myrtos besucht und bei Stomi, nimmt man die Abzweigung rechts nach Kalogero. Die Strecke ist kurvenreich, doch entschädigt der Ausblick. In Anatoli muß man sich entscheiden, ob man westlich nach Males und danach nach Mathokastana fahren will, der Südeinfahrt in die Berglandschaft, um an der Südküste an den Siedlungen Selakano, Christo, Males, Mythi und Mournies vorbei. Alternativ, schlägt man die Straße nach Norden, Richtung Prina und Kalo Chorio ein, nahe des Klosters Faneromeni und dem alten Dorf Gournia. Von Prina kann man eine schwierige Strecke wählen, Richtung Krousta und Kritsa, vorbei an Dikti. Von Kritsa kann man die Nordeinfahrt in die Berglandschaft, links (Katharo) wählen oder rechts abbiegen, nach Lato. Jetzt ist Ag. Nikolaos nahe und leicht zugänglich.

Αg. Νikolaos – Εlounda: Eine leichte und nahegelegene Strecke, denn Elounda ist eine sehr gute Wahl zum Baden, wenn Sie in Agios Nikolaos untergekommen sind. Die Erkundung dieses Nordteils, ist entspannter, im Vergleich zu den anderen. Etwas nördlicher von Elounda, befindet sich Plakes, ein ebenfalls beliebter Ort zum Genuss des kristallklaren Meerwassers. Die nördlichen Strände (Vlychada, Milatos) bieten keinen Blick auf die Bucht von Merampelo, sondern auf die Ägäis. Versäumen Sie nicht einen Besuch in Neapoli, mit dem markanten Platz, und den malerischen Gassen. Von Neapoli fahren Sie nach Norden, Richtung Kloster Kremaston, Exo Potami, Kloster Krystallenia und Psychro, um die dortige Grotte zu besuchen.

RETHYMNO

SEHENSWÜRDIGKEITEN 

- Sehenswürdigkeiten in Rethymno. Fortetsa ist sicher eine sehr charakteristische Sehenswürdigkeit der Stadt. Es war einst die größte und mächtigste Burg auf Kreta, während der venezianischen Herrschaft, die über 15 Jahre gebaut wurde! Ein weiteres Erbe der Venezianer ist die Loggia, wo die öffentliche Gemeindebibliothek untergebracht ist, und während der türkischen Herrschaft, eine Moschee. Die Venezianer sorgten für eine ästhetisch schmucke Stadt und Retouris, ein Gouverneur, kombinierte die erforderliche Wasserversorgung mit den Naturquellen und Brunnen. Architektonisch interessant ist auch die Kirche Ag. Franziskus, mit seinen einmaligen Skulpturwerken. Außer den venezianischen Sehenswürdigkeiten, trifft man auch auf zahlreiche Überbleibsel der türkischen Besatzungszeit: die Moschee Verli Pasha, in Mastampa, die Moschee Nerantze (ehemals Santa Maria) mit den beeindruckenden Minaretten, die Moschee Kara Mousa Pasha, und die Moschee Megali Porta.
- Μuseen. In der Stadt gibt es selbstverständlich das Archäologische Museum von Rethymno, an der Zentralpforte von Fortetsa. Für eine zeitgemässere kulturelle Erkundung, sollte man das Museum Moderner Kunst von Kreta-Gemäldegalerie L. Kanakaki, mit modernen Werken der griechischen Kunstgeschichte besuchen. Das Geschichts-und Volkskundemuseum befindet sich in einem herrlichen, zweistöckigen, denkmalgeschützten venezianischen Herrenhaus aus dem 17. Jhdt.. Auf dem Platz Mitropolis findet man das Kirchenmuseum der Mitropole, mit kostbaren Reliquien. In der Moschee von Mastampa befindet sich das Paläontologische Museum, Teil des Museums für Naturgeschichte Goulandri, mit bedeutenden Fossilien von heimischen Elefanten und Hirschen. In Chromomonastiri kann man einen Ausflug in den malerischen Ort mit einem Besuch des Militärmuseums kombinieren.
- Kirchen – Klöster. Bedeutende Klöster sind die von Arkadio (historisch interessant) und Preveli. Außerdem, lohnt sich ein Besuch auch, da sich diese Klöster an wunderschönen Orten befinden und Ausstellungen mit kostbaren Reliquien anbieten. In der Region befinden sich altchristliche Basiliken in den Orten: Panormos, Goulediana, Archaia Eleftherna. In Panagia bei Roustika kann man Wandmalereien aus dem Jahr 1381 und in Lampini entsprechend aus dem 12. und 14. Jhdt. bewundern. In Roustika befindet sich das Kloster Profitis Ilias, mit reger Beteiligung am Widerstandskampf. Im Kloster Mpaliou geniesst man einen herrlichen Ausblick. Das Kloster spielte während des Widerstandskampfes 1821 eine bedeutende Rolle. Das Kloster Ag. Eirini blickt auf eine jahrelange Tradition zurück und bietet dem Besucher handgewebte Stoffe und Stickereien.
- Αrchäologische Stätten. Eine der bekanntesten archäologischen Stätten ist die von Eleftherna, während nahe der Hauptstadt sich der Armenische Friedhof, inmitten eines dichten Waldes befindet. In Lappa wurden einige bedeutende Funde entdeckt, die jedoch im Archäologischen Museum ausgestellt werden. Ebenso bedeutend ist die archäologische Stätte von Stavromenos-Sfakaki, denn dort wurde eine Grabplatte aus dem 5. Jhdt. v.Chr. entdeckt, die einen jungen Jäger abbildet.
- Weitere Sehenswürdigkeiten/ charakteristische Veranstaltungen. Das Idiaon Antro, das auf der Grenze zur Präfektur Heraklion steht, ist eine der seltenen Sehenswürdigkeiten Griechenlands, denn hier wurde Zeus geboren. In der Stadt von Rethymno findet jedes Jahr der Karnveval von Rethymno statt, der gewiss kleiner ist als der von Patras, aber mit ebenso viel Spaß und guter Laune (ebenso wie das Karnevalsfest in Xanthi). Im Rahmen des Karnevalfests findet auch eine Schatzsuche statt. Im Sommer findet das Renaissance-Festival statt, das sich auf die urbane Architektur bezieht. Zu welcher Jahreszeit auch immer Sie die Stadt erkunden sollten, besuchen Sie die Gassen der Altstadt, geniessen Sie eine Tasse Cafe und kosten Sie die heimischen Spezialitäten zu einem Glas Tsikoudia in den Tavernen.

STRECKEN 

Rethymno – Roustika – Plakias- Νotos: Wenn Sie in Rethymno wohnen, können Sie die Umgebung und Plakia erkunden. Die Region von Rethymno bietet sich besonders für Erkundungsfahrten an, denn die Fahrt von Norden nach Süden ist besonders einfach (die kleinste Strecke!). In diesem Fall empfehlen wir die Hauptstraße Rethymno – Spilio zu wählen und eine Erkundung der Bergdörfer zu wagen. Erster Stopp ist Gerani, wo Sie den mittelalterlichen Turm besuchen und weiter zu den Ländereien der Franziskaner fahren können, die eine beeindruckende Naturlandschaft zu bieten haben. Weiter geht es nach Gonia, wo man außerhalb des Dorfes rechts nach Roustika abbiegt, um die dortigen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Die nächste Siedlung ist Mountras mit frischen Wasserquellen, während westlich sich die Schlucht von Mountriano befindet. Durch diesen Ort verläuft auch der Wanderpfad E4. Weiter geht die Fahrt Richtung Ag. Ioannis-Roustika, vorbei am Dorf, von wo aus man rechts nach Plakia abbiegt. Von dort haben Sie zahlreiche Alternativen, um Ihre Erkundungsfahrt an der Küste entlang, mit Blick auf das Libysche Meer, fortzusetzen. Im Westen befindet sich der bekannte Ort Fragkoskastello, aber man kann sich auch für das ruhige Rodakino entscheiden. Denn genau hinter Plakia liegt Souda und weiter östlich, der Strand von Plakia. Von dort erreicht man am Meer entlang, den Ort Damoni.

Rethymno – Αrkadi – Μ. Asomata – Spili- Preveli: Um die südöstlichen Strände der Landesregion aufzusuchen, sollte man Richtung Spili fahren. Man wählt statt der Strecke Rethymno-Spili, die etwas längere Strecke, für einen Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten der Insel. Man kann von der Stadt die östliche Richtung nach Platania einschlagen und rechts Richtung Adele abbiegen, ein Ferienort der Region. Man fährt vorbei an Pigi, ein kleiner Ort, und Ag. Dimitrios, mit der gleichnamigen Kirche aus der byzantinischen Zeit, die es sich lohnt, zu besuchen. Die Straße Platania – Αrkadi führt uns zu unserem Ziel, vorbei an Loutra und Kyrianna. Arkadi grenzt an Amnato und bietet einen herrlichen Blick auf die venezianischen Häuser. Von dort sollte man einen Abstecher machen, um die umliegenden Dörfer zu besuchen. In Kapsaliana kann man eine alte Olivenmühle des Klosters Arkadi besuchen. Die Straße endet in Eleftherna und dem antiken Eleftherna. Nach dem Besuch der historisch interessanten Stätten, fährt man zurück zum Kloster Arkadi, das eine bewegende Geschichte hat. Die Faht geht weiter nach Süden, vorbei an Kalogero mit der byzantinischen Kirche Ag. Marina und weiter zum Kloster Asomata und einem kleinen Kloster, das einen Besuch wert ist, an der Stelle Opsigia, Amari. Von Amari fährt man Richtung Gerakari, von wo aus man die Straße Gerakiaio-Spilio einschlägt, um zu einem weiteren Ort mit beeindruckenden Quellen und Brunnen zu gelangen, an denen Sie sich erfrischen können. Von Spili wählt man die Straße Rethymno – Αg. Galini, um bequem den Südteil von Kreta zu erreichen! Dort steht man vor einer Vielzahl von Möglichkeiten…im Süden erwarten Sie die Strände von Preveli (eine herrliche Landschaft, die leider durch die Waldbrände 2010 zerstört wurde…), von Ag. Pavlos und vieles vieles mehr. Die meisten Orte und Strände weisen keine starke touristische Entwicklung auf.


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